Der Cellist Carlo Lay wurde im Jahr 2000 in Singapur geboren und begann in früher Kindheit Cello zu spielen. Derzeit absolviert er sein Masterstudium bei Danjulo Ishizaka an der Universität der Künste Berlin und erhält regelmäßig Unterrichte bei Sol Gabetta im Rahmen der Class d’Excellence an der Musikakademie Basel.
Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeit zählen die Eröffnung des MDR Musiksommers mit dem MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Dennis Russell Davies sowie ein Rezital in der Berliner Philharmonie.
Carlo Lay wurde mit dem Förderpreis des Rheingau Musik Festivals, dem Förderpreis des Schleswig-Holstein Musik Festivals sowie dem Maria-Ladenburger-Förderpreis für Musik ausgezeichnet, verbunden mit einem Preisträgerkonzert im Beethoven Haus Bonn und einem Mittschnitt vom WDR.
Als Solist und Kammermusiker gastierte Carlo Lay bei renommierten Festivals und Konzertreihen wie dem Beethovenfest Bonn, dem Festival Pablo Casals, dem Schumannfest Bonn, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und dem Schiermonnikoog Festival. Als Solist trat er unter anderem mit dem Beethoven Orchester Bonn, dem WDR Sinfonieorchester, dem Orchestre Philharmonique du Maroc und dem MDR-Rundfunkchor auf. Konzertreisen führten ihn durch Europa, Asien und die USA.
Sein künstlerisches Schaffen wurde durch zahlreiche Radio- und Fernsehbeiträge begleitet, unter anderem bei MDR Kultur und Deutschlandfunk Kultur. Darüber hinaus war er mehrfach in Beiträgen des WDR, NDR Kultur und BR-KLASSIK zu hören.
Als langjähriges Mitglied der LGT Young Soloists wirkte Carlo Lay an zwei CD-Produktionen des Ensembles für Sony Classical/RCA Red Seal mit.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit liegt auf der Kammermusik. Dabei arbeitete er mit Künstlern wie Vadim Gluzman, Boris Garlitsky, Jonathan Brown, Petrit Çeku, Andreas Frölich und Thomas Riebl zusammen. Er ist Gründungsmitglied des Avin Trios und wirkte an einer Virtual-Reality-Videoproduktion mit, welche für einen OPUS KLASSIK 2022 nominiert wurde. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt er von Daniel Hope, Igor Levit, Frans Helmerson und Jens Peter Maintz sowie von Mitgliedern des Kuss Quartetts, des Vogler Quartetts und des Artemis Quartetts.
Carlo Lay ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, des Cusanuswerks, der Janssen Stiftung, der Hindemith-Gesellschaft Berlin und der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Er spielt ein Cello von Angelo Toppani aus dem Jahr 1733, das ihm von der ANDARTA Stiftung zur Verfügung gestellt wird.